Kick-Off Veranstaltung in Santa Maria da Feira (Portugal) vom 14.11.-18.11.2016

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Meret Pundsack...

Der Name der Stadt, in der die Auftaktveranstaltung stattfand, heißt Santa Maria da Feira und befindet sich im Nord-Westen Portugals. Sie hat ungefähr 150.000 Einwohner.  Santa Maria da Feira liegt circa eine halbe Stunde entfernt von der bekannten Hafenstadt Porto und ist berühmt für ein süßes Gebäck namens Fogaca in der Form des Schlosses mit ihren berühmten vier Türmen.

Dieses Gebäck hat eine lange Tradition, denn die Menschen im Mittelalter nutzten dies, um den Engeln dankzusagen, dass sie vor der Pest geschützt wurden. Noch heute wird den Engeln mit einer Wanderung zum Schloss, bei der Fogaca mitgebracht wird, gedankt. Einige Schüler der Schule: „Escola Secundaria de Santa Maria da Feira“, in der die Veranstaltung stattfand, haben uns dies erzählt.

Auf diese Schule gehen circa 3000 Schüler im Alter von 11 bis 18 Jahren. Sie lässt sich mit einer deutschen Gesamtschule vergleichen, da sie insgesamt drei Schulen beinhaltet und man somit mehrere Abschlüsse machen kann. Die  Schule ist sehr modern und mit vielen Räumen ausgestattet. Sport wird ganzjährig entweder in der Sporthalle oder auf dem großen Sportplatz der Schule unterrichtet. Die Schüler haben die Möglichkeit in der schuleigenen Cafeteria zu essen, die von einem Koch geleitet wird, der auch ein Restaurant in der Stadt besitzt. Das Essen dort muss mit einer Karte gekauft werden, die auch am Ein-/Ausgang abgestempelt werden muss und über die die Erziehungsberechtigten der Schüler die Aktivitäten ihrer Kinder verfolgen können.

Unsere Aktivitäten während unserer Fahrtenwoche waren abwechslungsreich, da wir zum Beispiel durch Unterrichtsbesuche den Alltag der Portugiesen mitbekamen und zum anderen sehr viel Kultur des Landes erfahren konnten, zum Beispiel besichtigten wir das Schloss, nahmen an der Herstellung von Fogaca teil, fuhren nach  Nazarè am Atlantik, berühmt für den atemberaubenden Strand lernten das kleine Dorf „Aldeia de Casal de Sao Simao kennen, eine alte Ansiedlung in der Nähe von Santa Maria da Feira, die mittlerweile verlassen ist, da die Bewohner aufgrund der prekären finanziellen Lage das Land verlassen mussten. Sie zogen in die Stadt oder emigrierten ins Ausland.

Neben all diesen Unternehmungen hatten wir abends auch noch  ein gemeinsames Dinner in der Schule, welches sich immer durch viel Programm und leckeres Essen auszeichnete.

Der eigentliche Aspekt des Treffens, die Förderung von Integration, kam jedoch nicht zu kurz, da wir uns auch neben der Präsentation unserer erarbeiteten Projekte mit den anderen Schülern über  aktuelle Flüchtlingskrise unterhalten haben. Bei der Präsentation stellten die sieben am Projekt beteiligten Länder ihre Projekte vor. Meist in Form von Videos oder anhand von Umfragen von Schülern ihrer Schule, oder der Portraitierung von Schülern mit Migrationshintergrund. Besonders beeindruckt hat uns der Vortrag der  Portugiesen, der eine klare Botschaft hatte: Portugal ist Heimat für Alle, egal ob Tourist oder Flüchtling oder Ansässiger!